Vom Querulant zur Wohltätigkeit, ein unmöglicher Spagat

Von den Querulanten in der Politik wissen wir was ihre Strategie ist: „Wir sind dafür, dass wir dagegen sind“. Insbesondere die Corona-Maßnahmen genießen sich derzeit ihrer einfältigen Aufmerksamkeit. Sie sind Meister darin, sehr laut von der Seitenlinie aus zu schreien. Das ist ihr gutes Recht, denn wir leben in einer Demokratie, in der die Meinungsfreiheit ein großes Kapital ist. Dass ist aber gleichzeitig auch ihre Einschränkung. Das Denken in Lösungen ist leider nichts für sie. Nun, das wissen wir und damit können wir leben.

Diesen Monat wurde eine Spezie hinzugefügt. Sogenannte „einflussreiche Künstler und Influencer“ haben genug von den Corona-Maßnahmen und weigern sich, der Regierung länger zuzuhören. Sie nehmen nicht mehr teil. Die Tatsache, dass die einst so fortschrittlichen Niederlande in der Diskussion verarmen, macht mir Sorgen. Hey, sollten wir jetzt auch Sängern zuhören, wenn andere Klänge als Songtexte von ihren Stimmbändern schmettern? Oder Vlogger, die Querulanten der sozialen Medien, mit ihren „weltlichen Ansichten“ über die Mülltonne des Nachbarn? Haben sie ein neues Einnahmemodell gefunden und werden wir bald mit Biografien dieser C-Stars unter unseren „gefeierten“ Promis überschüttet?
Blieb nach dem Intelligenten Lockdown versehentlich etwas eingesperrt?

Corona hat viele Urlaubspläne gestrichen. Für die üblichen Reiseziele wurden Alternativen gesucht und gefunden. Viele blieben zu Hause oder machten Urlaub im eigenen Land, was zu einem ungekannten Zulauf auf die Golfplätze führte. Noch nie war es so schwierig, eine Startzeit zu buchen. Aber es war nicht nur der Zulauf. Ein äußerst ärgerlicher Fehler in der Software zur Registrierung von Startzeiten hat auch im negativen Sinne viel dazu beigetragen. Hinter den Kulissen arbeiten wir derzeit hart daran, letztere wieder in Ordnung zu bringen. Das gibt auf jeden Fall Hoffnung für 2021.

Vor einigen Jahren waren Sebastian Dresen und Martijn van Oosterhout die Initiatoren des Golf4Life-Events. Eine Veranstaltung, die mittlerweile landesweit eingeführt wurde. Ziel war es, an einem Tag so viele Löcher wie möglich zu spielen und damit Geld für das KWF zu sammeln. In der letzten Ausgabe der Brunssummerheide liefen sie an einem Tag nicht weniger als 104 (!) Löcher, und es wurde eine beträchtliche Summe für ihren guten Zweck gesammelt.

Dieses Jahr eine ganz andere Initiative. Make-A-Wish Nederland organisiert das Golf-Event Kids Open 2020, bei dem die Jugendlichen spielen, damit die Jugend so viel Geld wie möglich sammeln kann, um die größten Wünsche schwerkranker Kinder zu erfüllen. Kurz nach Sonnenaufgang startete am 5. September der Golfmarathon für Etienne Bellemakers, Ruben Schreurs, Gianni van der Veeke und Bas Bloemen. Jeder Par und Birdie zahlte sich für Make-A-Wish aus. Nach 72 Löchern betrug der Zähler mehr als € 2.000. Eine Leistung, auf die man stolz sein kann. Chapeau!

Das Heinsberger Unternehmernetzwerk organisiert jedes Jahr ein großes Charity-Golf-Event, bei dem der Erlös an eine lokale Wohltätigkeitsorganisation geht. Die gut besuchte Veranstaltung in diesem Jahr fand in der Golf Residenz Rothenbach statt, einem spannenden 9-Loch-Platz, der viel taktisches Geschick erfordert, um eine akzeptable Score zu erzielen. In den anschließenden Gesprächen gelang es uns, die Organisation zu begeistern, Brunssummerheide als potenziellen Kandidaten für 2021 in die Planung dieses Charity Golf Events einzubeziehen. Eine ausgezeichnete Gelegenheit für unseren Verein, wenn wir es schaffen, dies zu erreichen.

Ebenfalls erwähnenswert: Ab Mitte Oktober ist die Golf Residenz Rothenbach der erste Golfplatz in Deutschland, der dank eines völlig neuen und vollwertigen Lichtsäulensystems als erster Golfplatz in Deutschland abends spielen kann. Das ist gerade für die „dunklen Monate“ ein besonderes Plus für die Golf Residenz Rothenbach, auf das sie zu Recht stolz sein kann.

Es ist schon Herbst. Neben der für diese Saison charakteristischen Farbpracht haben wir es in diesem Jahr auch mit einem weniger attraktiven Phänomen zu tun. Die Corona-Zahlen zeigen leider einen Aufwärtstrend. Unsere Aktivitäten bewegen sich langsam aber sicher wieder von außen nach innen. Es ist daher wichtig, dass wir uns an die einfachen Grundregeln halten: Bei Beschwerden zu Hause bleiben, einen Abstand von 1,5 Metern einhalten, keine Hände schütteln, Hände waschen, husten und niesen im Ellbogen, Menschenmassen vermeiden. 

Bleibt gesund, achtet ein wenig aufeinander und gebt Euch gegenseitig Raum, indem Ihr Abstand haltet!

Henry Albertz
Vorsitzender GCB

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Posted by

Henry Albertz

Voorzitter Golfclub Brunssummerheide

Telefoon: +31 (0)6 15 46 91 65
E-mail: halbertz1579@gmail.com

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