Von Social Distancing zum Social Approach!

Querdenken in Aachen
Mit der Ankunft des Sommers begannen auch die Lockerungen. Grund genug, auf einer Terrasse unter strahlender Sonne zu sitzen und die schönen Dinge des Lebens zu genießen. Diese Terrasse war für uns auf dem Markt in Aachen, gegenüber dem Rathaus. Natürlich waren wir nicht die einzigen, die versuchten, die Corona-Müdigkeit abzuschütteln. Die Terrassen waren voll. Wir bemerkten, dass ziemlich viel Polizei unterwegs war. Schnell war klar warum. Der Markt wäre an diesem Nachmittag 'The place to be' für eine Demo von Querdenkern. Im Vorfeld waren rund 2.500 Demonstranten erwartet worden.

Nun, es ging so. Oder vielleicht doch nicht?  Es kommt nur darauf an, aus welchem ​​Blickwinkel man es betrachtet. Es stellte sich heraus, dass an diesem Tag kaum 100 Querdenker den Weg nach Aachen gefunden hatten. Hut ab vor der Polizei und der Organisation. Kein Platz für Exzesse, es war straff organisiert. Abwechselnd traten mehrere Querdenker hinter einem Mikrofon, um ihre abweichenden Meinungen zu teilen, gelegentlich begleitet von einem verlorenen Schrei. Für die musikalische Umrahmung sorgte eine (ziemlich gute) Band. Nun ja, jeder hat ein Recht auf eine abweichende Meinung, auch wenn dies für manche nach viel Unsinn klingt. Aber ….. die Musik war gut.

Außergewöhnliche Umstände während des Presidentscups
Nach einem Jahr erzwungener Abwesenheit war es diesen Monat endlich möglich;  den Presidentscup auf der Brunssummerheide. Wir haben wirklich alles getan, um es zu einem großartigen Event zu machen. Unter strahlendem Himmel betraten fast 100 Mitglieder, nach Kaffee und Kuchen, begeistert den Platz für ein 18-Loch-4-Ball-Scramble. Unterwegs wurden die Spieler mit leckeren Snacks verwöhnt, die von Küchenchef Michel mit viel Liebe und handwerklichem Geschick zubereitet wurden. Die Stimmung war fantastisch, bis ein noch nie dagewesenes Unwetter ausbrach, welches den Platz in Rekordzeit überflutete und unbespielbar machte.

Jetzt habe ich schon einige (tropische) Regenschauer erlebt, aber dieser hat wirklich alles übertroffen. Vom Clubhaus aus sah ich, wie sich das schöne straffe Grün von Gelb 9 in wenigen Minuten in ein wares Schwimmbad verwandelte. Für einen Moment gingen mir Gedanken durch den Kopf über die Zeit, als ich in jungen Jahren Bademeister war. Ein gewaltiger Donnerschlag riss mich jedoch sofort in die Realität zurück. Die zu diesem Zeitpunkt noch nicht eingetroffenen Flights kamen in Eiltempo vom Platz. Zum Glück war das Clubhaus wieder geöffnet, so dass dieser Tag doch noch ein trockenes Ende nahm. Alles in allem ein gelungener, manchmal heiterer, aber sicherlich unvergesslicher Tag.

Besondere Zeiten führen zu steigender Kreativität
Um dieses Jahr unsere Lustrum-Party feiern zu können, musste ein kreativer Twist gefunden werden. So haben wir immer noch mit der Eineinhalb-Meter-Regel zu rechnen. Und trotz der positiven Voraussicht wissen wir nicht, was uns im weiteren Jahresverlauf erwartet.  Außerdem kommt man im Clubhaus nicht daran vorbei, dass Greenfee-Spieler und Hotelgäste zwischen den feiernden Mitgliedern herumlaufen. Dann kann man nicht mehr wirklich von einer Clubparty sprechen. Deshalb haben wir uns entschieden, nach einem anderen Ort zu suchen.  Mittlerweile haben wir die perfekten Location gefunden. Die Clubparty findet am 4. September in der Auberge de Rousch in Heerlen statt. In der kommenden Zeit werden wir Euch ausführlich über die Lustrum Party an einer Top Location informieren!

In Verbindung mit  neuen Gesetzen musste die Satzung geändert werden. Dies bedarf jedoch der Zustimmung der ALV.  Auf die eine oder andere Weise musste ein ALV vor dem 1. Juli stattfinden. Auf der Suche nach Möglichkeiten (das Clubhaus ist zu klein) um die, noch obligatorischen, eineinhalb Meter einzuhalten, haben wir die perfekte Alternative gefunden. Der ALV fand diesmal nicht im Clubhaus statt, sondern im, in Brunssum weltberühmten, Brikke Oave. Wir hatten uns gut vorbereitet und waren zuversichtlich, dass es ein positives Treffen wird, wo erneut grundlegende Schritte unternommen werden, um den Club auf das nächste Level zu bringen. Denn unser Credo war schon immer, wie wir das Beste für den Club und damit für alle Mitglieder tun können.

Leider lief nicht alles wie erwartet. Aus dem Feedback aus dem Saal zu der verfolgten Strategie konnte nur geschlossen werden, dass der von uns eingeschlagene Kurs nicht vollständig mit den Ansichten anderer Mitglieder übereinstimmt. Tatsächlich wurde, wenn auch nicht mit so vielen Worten, die Vertrauensfrage gestellt. Eine Tatsache, über die wir in den kommenden Tagen zur Rate gehen werden und unseren Plan für die Zukunft erstellen werden.

Zum Schluß noch eine Mitteilung
Am 22. Juni erhielt der Vorstand aus Händen von Herrn Heuts eine schriftliche Kündigung des aktuellen Nutzungsvertrages. Dabei wurde vereinbart, dass in den nächsten 6 Monaten Gespräche geführt werden, um zu einem neuen Vertrag zu gelangen, die an diese Zeit angepasst ist. Selbstverständlich werdet Ihr diesbezüglich auf dem Laufenden gehalten.

Henry Albertz,
Vorsitzender GCB

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Henry Albertz



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